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title: "Soll ich im Ausland in Euro oder in Landeswährung bezahlen?"
description: "Dynamic Currency Conversion ist das Angebot, im Ausland in Euro statt in der Landeswährung zu bezahlen. Den Umrechnungskurs legt dabei nicht das Kartennetzwerk fest, sondern ein Dienstleister der Akzeptanzstelle, mit einem Aufschlag, der im Kurs versteckt ist. Die Ablehnung des Angebots ist deshalb im Regelfall die günstigere Wahl, und je größer der Betrag, desto deutlicher.\n"
url: "https://benefitsystems.io/wissen/dynamic-currency-conversion"
lang: "de"
category: "Karten und Geld · Zahlungen"
domain: "reise"
pillar: "karten-und-geld"
status: "entwurf"
reviewed: "2026-10-13"
type: "Artikel"
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# Soll ich im Ausland in Euro oder in Landeswährung bezahlen?

> **Entwurf.** Dieser Beitrag erfüllt die Redaktionsregel noch nicht vollständig und ist nicht indexiert.

Dynamic Currency Conversion ist das Angebot, im Ausland in Euro statt in der Landeswährung zu bezahlen. Den Umrechnungskurs legt dabei nicht das Kartennetzwerk fest, sondern ein Dienstleister der Akzeptanzstelle, mit einem Aufschlag, der im Kurs versteckt ist. Die Ablehnung des Angebots ist deshalb im Regelfall die günstigere Wahl, und je größer der Betrag, desto deutlicher.


## Auf einen Blick

| | Abrechnung in Landeswährung | Abrechnung in Euro (DCC) |
|---|---|---|
| Wer legt den Kurs fest | Kartennetzwerk (Visa, Mastercard) | Dienstleister der Akzeptanzstelle |
| Aufschlag sichtbar | ja, als separates Entgelt der Bank | nein, im Kurs eingerechnet |
| Fremdwährungsgebühr der Bank | kann anfallen | kann trotzdem anfallen |
| Betrag beim Bezahlen bekannt | nein, Kurs am Buchungstag | ja, sofort |
| Wer profitiert vom Aufschlag | niemand zusätzlich | Akzeptanzstelle und DCC-Anbieter |

Der einzige Vorteil der Euro-Variante ist die sofortige Betragsgewissheit. Bezahlt wird
diese Gewissheit mit einem Aufschlag, der den Kursvorteil in jedem realistischen Fall
übersteigt.

## Was ist Dynamic Currency Conversion?

Dynamic Currency Conversion ist die Umrechnung eines Zahlbetrags in die Heimatwährung des
Karteninhabers, durchgeführt an der Akzeptanzstelle statt beim Kartennetzwerk. Der Vorgang
ist nicht zu verwechseln mit der [Fremdwährungsgebühr](/de/glossar/fremdwaehrungsgebuehr): Die Fremdwährungsgebühr ist ein
Entgelt der kartenausgebenden Bank und steht in deren Preisverzeichnis. Dynamic Currency
Conversion dagegen ist ein Angebot der Gegenseite und taucht in keinem Preisverzeichnis auf,
weil der Aufschlag im Wechselkurs steckt.

In der Praxis erkennt man das Angebot an einer einzigen Frage: Das Terminal, der Geldautomat
oder die Buchungsseite fragt, ob in Euro oder in der Währung des Landes abgerechnet werden
soll. Eine solche Frage stellt kein System ohne wirtschaftlichen Grund.

Viele Reisende halten die Fremdwährungsgebühr ihrer Karte für das eigentliche Problem. Der
Aufschlag am Terminal ist regelmäßig der größere Posten, und er fällt auch mit einer Karte ohne
Fremdwährungsgebühr an.

## Wie der Aufschlag entsteht

### Wer den Kurs festlegt

Bei Abrechnung in der Landeswährung wandert der Betrag unverändert ins Kartennetzwerk, das
ihn zu seinem eigenen, täglich veröffentlichten Kurs in Euro umrechnet. Dieser Kurs liegt
nahe am [Interbankenkurs](/de/glossar/interbankenkurs), weil das Netzwerk am Umrechnen selbst nichts verdient. Bei Dynamic
Currency Conversion übernimmt ein spezialisierter Dienstleister die Umrechnung bereits am
Terminal und liefert dem Netzwerk einen bereits in Euro ausgedrückten Betrag. Den Kurs für
diese Umrechnung bestimmt der Dienstleister selbst, begrenzt nur durch die Transparenzregeln,
nicht durch eine Obergrenze.

### Warum das Terminal die Heimatwährung vorschlägt

Der Aufschlag wird zwischen DCC-Anbieter und Akzeptanzstelle geteilt. Für ein Hotel, einen
Händler oder einen Automatenbetreiber ist jede in Euro abgerechnete Zahlung damit eine
zusätzliche Ertragsposition, für die keinerlei Leistung erbracht werden muss. Die Euro-Option
ist deshalb auf vielen Terminals optisch hervorgehoben, größer, grün oder als voreingestellte
Schaltfläche gestaltet, während die Landeswährung als kleinere Alternative erscheint. Hinter
dieser Gestaltung steht ein Verkaufsangebot, das möglichst oft angenommen werden soll.

### Warum der Aufschlag im Kurs versteckt ist

Ein Entgelt, das als Betrag ausgewiesen wird, lässt sich vergleichen. Ein Entgelt, das im
Wechselkurs steckt, erfordert zum Vergleich den Referenzkurs des Tages, eine Information,
die am Terminal niemand zur Hand hat. Aus diesem Grund verlangt die europäische
Transparenzregulierung inzwischen die Angabe des Aufschlags als Prozentsatz über dem
EZB-Referenzkurs. Die Angabe erscheint auf dem Display oder dem Beleg, häufig klein und
ohne Erläuterung, und wird von den wenigsten Reisenden als das gelesen, was sie ist: der
Preis für eine Dienstleistung, die niemand bestellt hat.

## Rechenbeispiel

Eine Hotelrechnung in London lautet über 400 Pfund. Gerechnet wird mit einem Referenzkurs von
1 Pfund = 1,17 Euro, einer Fremdwährungsgebühr der Karte von 1,75 Prozent und einem
DCC-Aufschlag von 6 Prozent. Alle vier Werte sind Annahmen für das Beispiel, keine Messung.

| Schritt | Landeswährung (GBP) | Heimatwährung (EUR, DCC) |
|---|---:|---:|
| Rechnungsbetrag | 400,00 GBP | 400,00 GBP |
| angewandter Kurs | 1,1700 | 1,2402 |
| Betrag nach Umrechnung | 468,00 EUR | 496,08 EUR |
| Fremdwährungsgebühr 1,75 % | 8,19 EUR | 8,68 EUR |
| **Endbetrag** | **476,19 EUR** | **504,76 EUR** |

Der DCC-Kurs von 1,2402 ist der Referenzkurs von 1,17 plus 6 Prozent Aufschlag. Die Differenz
beträgt 28,57 Euro auf eine einzige Hotelrechnung, ohne dass eine Leistung dahintersteht. Davon
entfallen 28,08 Euro auf den Kursaufschlag und 0,49 Euro auf die Fremdwährungsgebühr, die im
DCC-Fall auf den bereits erhöhten Betrag berechnet wird. Auf eine zweiwöchige Reise mit Hotel, Mietwagen, Restaurants und zwei
Abhebungen hochgerechnet, summiert sich der Effekt schnell auf einen dreistelligen Betrag.

## Die Doppelbelastung

Ein verbreiteter Irrtum lautet, die Euro-Abrechnung mache die Zahlung zu einer Inlandszahlung
und erspare damit die Fremdwährungsgebühr. Diese Annahme ist falsch. Maßgeblich für die
Fremdwährungsgebühr ist, was im Preis- und Leistungsverzeichnis der Karte steht, bei vielen
Karten ist das der Ort der Akzeptanzstelle oder die Währung des zugrunde liegenden Umsatzes,
nicht die Währung, in der das Terminal den Betrag anzeigt. In der Rechnung oben fällt die
Gebühr in beiden Spalten an, im DCC-Fall sogar auf den bereits erhöhten Betrag.

Um die Fremdwährungsgebühr zu vermeiden, braucht es eine Karte ohne dieses Entgelt. Die Abrechnungswährung am Terminal ändert daran nichts. Umgekehrt schützt eine Karte
ohne Fremdwährungsgebühr nicht vor dem Aufschlag am Terminal, denn der steckt im Kurs und nicht
im Preisverzeichnis der Bank. Wo diese Gebühr überall
anfällt und wo nicht, behandelt
[Fremdwährungsgebühr: wo sie anfällt](/de/fremdwaehrungsgebuehr).

## Wo das Angebot begegnet

### Kartenterminal im Geschäft

Im Einzelhandel und in der Gastronomie erscheint die Abfrage auf dem Terminaldisplay, oft
mit knapper Zeitvorgabe und beobachtet vom Personal. Die richtige Antwort lautet immer:
Landeswährung. Falls das Personal die Auswahl bereits vorgenommen hat, ist die Bitte um
Stornierung und Neubuchung zulässig und üblich; die Kartennetzwerke verlangen eine bewusste
Entscheidung des Karteninhabers.

Am Schalter eines Hotels läuft derselbe Vorgang wie am Terminal, nur mit größeren Beträgen,
und bei der Endabrechnung kommen dort häufig noch weitere Posten dazu, die im
Buchungspreis nicht standen. Welche das sind, steht in
[Resort Fees und versteckte Hotelgebühren](/de/resort-fees).

### Geldautomat

Am Geldautomaten ist die Abfrage in eine längere Bildschirmfolge eingebettet und formuliert
sich häufig als Zusicherung: ein garantierter Kurs, ein bekannter Betrag, eine scheinbare
Absicherung gegen Kursschwankungen. Der Automatenbetreiber verdient am Aufschlag mit, und
zwar zusätzlich zu einem eventuellen Abhebeentgelt. Die Ablehnung erfolgt über die Auswahl
„ohne Umrechnung“, „continue without conversion“ oder die Landeswährung. Sie kostet einen
einzigen zusätzlichen Tastendruck, und die Abhebung läuft danach normal weiter.

### Online und bei Hotelbuchungen

[Buchungsportale](/de/glossar/buchungsportal), Hotelseiten und einzelne Airlines bieten die Anzeige in Heimatwährung als
Komfortfunktion an, teilweise als Voreinstellung nach IP-Adresse. Der Mechanismus ist
derselbe. Erkennbar wird er an einem Währungsumschalter im Buchungsprozess: Liegt der
angezeigte Endbetrag in Euro spürbar über dem Landeswährungsbetrag zum Tageskurs, ist eine
Umrechnung mit Aufschlag im Spiel. Nach dem Umstellen auf die Landeswährung erscheint der
Betrag, den später das Kartennetzwerk umrechnet, und der Vergleich mit dem Euro-Betrag zeigt
den Aufschlag unmittelbar.

## Wann es sich nicht lohnt, und wann der Unterschied egal ist

Dynamic Currency Conversion lohnt sich für Reisende im Regelfall nicht. Der einzige Nutzen
ist die sofortige Kenntnis des Euro-Betrags, und dieser Nutzen ist mit einem Aufschlag
bepreist, der den möglichen Kursvorteil der folgenden Tage regelmäßig übersteigt.

Eine Ausnahme ist denkbar: Der Kurs des Kartennetzwerks gilt erst bei der Abrechnung, also ein
bis drei Tage später. Bewegt sich die Währung in diesen Tagen stärker gegen dich als der
DCC-Aufschlag ausmacht, wäre DCC im Nachhinein günstiger gewesen. Vorhersagen lässt sich das
nicht, und im Mittel geht die Rechnung gegen DCC aus. Die Regel, immer abzulehnen, ist damit
eine statistische und keine mathematische: Im Einzelfall kann sie danebenliegen, über viele
Zahlungen hinweg liegt sie richtig.

Bei kleinen Beträgen ist der Unterschied egal. Bei einem Kaffee für vier Euro geht es um Cents,
und unter Zeitdruck am Automaten kostet die falsche Wahl keine nennenswerte Summe. Relevant wird der Effekt bei großen Einzelbeträgen, Hotelrechnung, Mietwagenkaution,
Restaurantrechnung für eine Gruppe, Bargeldabhebung, und bei hoher Reisefrequenz. Wie viel
am Ende zusammenkommt, hängt am Aufschlagssatz und am Auslandsumsatz, und beide ändern sich.
Die Richtung ist unabhängig davon klar: Der Effekt skaliert mit dem Umsatz, nicht mit der Zahl
der Vorgänge.

Ein Aufschlag, der erst im Nachhinein auffällt, lässt sich gegenüber dem Händler schwer
anfechten, denn zugestimmt wurde am Terminal. Was in solchen Fällen überhaupt möglich ist, behandelt
[Chargeback und Rückbuchung](/de/chargeback), und ob die Karte selbst etwas absichert,
steht in [Was Kreditkarten-Reiseversicherungen abdecken](/de/kreditkarten-reiseversicherung).

## Was die Sache im Alltag kostet

Der Aufschlag wirkt klein, weil er als Kurs auftritt und nicht als Gebührenzeile. Drei
Situationen machen ihn spürbar, und in allen drei geht es um Beträge, die ohnehin anfallen.

**Die Hotelrechnung am Ende des Aufenthalts.** Hier summieren sich mehrere Nächte, und die
Abrechnung läuft oft über ein Terminal an der Rezeption, an dem die Wahl unauffällig
getroffen wird. Ein Widerspruch schon beim Einchecken erspart die Diskussion beim
Auschecken.

**Die Kaution beim Mietwagen.** Sie wird reserviert und später freigegeben, teilweise zu
einem anderen Kurs. Eine Abrechnung in Landeswährung hält beide Vorgänge im selben System.

**Die Bargeldabhebung.** Am Automaten kommen Aufschlag, Automatengebühr und gegebenenfalls
das Entgelt der eigenen Bank zusammen. Drei Posten auf einen Vorgang, von denen genau einer
mit einem Knopfdruck vermeidbar ist.

In allen drei Fällen lautet die Entscheidung gleich: in der Währung des Landes abrechnen
lassen, in dem die Leistung erbracht wird. Diese Regel ist einfach genug, um sie sich zu
merken, und sie gilt unabhängig davon, wie der Kurs im Moment gerade steht.

## Warum die Wahl überhaupt bei dir liegt

Die Entscheidung am Terminal geht auf eine Vorschrift der Kartennetzwerke zurück: Der
Karteninhaber muss wählen dürfen, und die Wahl muss erkennbar sein. Daran hängt, was im
Streitfall zählt.

**Die Wahl muss angeboten werden.** Ein Terminal, das ohne Nachfrage in Heimatwährung
abrechnet, verstösst gegen diese Vorgabe. Der Beleg zeigt es, denn er nennt Kurs und
Aufschlag.

**Der Beleg ist das Beweismittel.** Mit ihm lässt sich später zeigen, dass keine Wahl
angeboten wurde. Ohne Beleg steht Aussage gegen Aussage, und die Chancen sinken erheblich.

**Der Widerspruch läuft über den Aussteller.** Nicht über den Händler, und nicht über den
Betreiber des Terminals. Der Weg dorthin ist derselbe wie bei jeder anderen strittigen
Abbuchung.

## Wie du es am Terminal erkennst

Der Vorgang dauert zwei Sekunden und ist an drei Anzeichen sicher zu erkennen, auch wenn
die Sprache am Gerät fremd ist.

**Zwei Beträge nebeneinander.** Zeigt das Display denselben Einkauf in zwei Währungen, ist
die Umrechnung bereits im Gerät passiert. Die Frage, die dann folgt, ist die Wahl.

**Ein Kurs auf dem Bildschirm.** Steht dort eine Umrechnungszahl, stammt sie vom
Dienstleister der Akzeptanzstelle, nicht vom Kartennetzwerk. Das Netzwerk zeigt seinen Kurs
nie am Terminal an, weil er erst bei der Abrechnung feststeht.

**Eine hervorgehobene Schaltfläche.** Die Heimatwährung ist auf vielen Geräten größer,
farbig oder vorausgewählt. Die Gestaltung ist gewollt, und sie ist der Grund, warum die Wahl
im Alltag so oft falsch ausfällt.

## Die häufigsten Fehler

- **Die voreingestellte Schaltfläche bestätigen.** Die hervorgehobene Option ist die teure.
- **Die Euro-Anzeige für den Endbetrag halten.** Eine eventuelle Fremdwährungsgebühr kommt
  noch obendrauf, im DCC-Fall sogar auf den bereits erhöhten Betrag.
- **Am Automaten die „Kursgarantie“ annehmen.** Garantiert wird ein Kurs, der den Aufschlag
  schon enthält.
- **Die Wahl dem Personal überlassen.** Die Entscheidung steht dem Karteninhaber zu, und eine
  bereits vorgenommene Auswahl darf storniert und neu gebucht werden.
- **Online den voreingestellten Währungsumschalter ignorieren.** Die Voreinstellung folgt
  der IP-Adresse, nicht dem Interesse des Buchenden.
- **Nach der Reise reklamieren wollen.** Die Zustimmung ist dokumentiert, und eine nachträgliche
  Korrektur gelingt selten.

## Verwandte Themen

- [Fremdwährungsgebühr: wo sie anfällt und wo nicht](/de/fremdwaehrungsgebuehr)
- [Chargeback und Rückbuchung: wann sie greifen](/de/chargeback)
- [Was Kreditkarten-Reiseversicherungen abdecken](/de/kreditkarten-reiseversicherung)
- [Resort Fees und versteckte Hotelgebühren](/de/resort-fees)
- [Mietwagen über Kreditkarte versichern](/de/mietwagen-versicherung)
- [Was eine Meile wert ist](/de/meilenwert)

## Häufige Fragen

### Was bedeutet die Frage „In Euro oder in Landeswährung bezahlen?“ am Terminal?

Das Terminal bietet Dynamic Currency Conversion an. Wer Euro wählt, akzeptiert den Kurs des DCC-Anbieters statt den des Kartennetzwerks.

### Ist Dynamic Currency Conversion erlaubt?

Ja. Die Kartennetzwerke verlangen aber eine bewusste Wahl des Karteninhabers; eine Vorauswahl ohne Zustimmung ist regelwidrig.

### Wie hoch ist der Aufschlag bei Dynamic Currency Conversion?

Die Höhe legt der DCC-Anbieter fest. In der EU muss er den Aufschlag vor der Zahlung als Prozentsatz über dem EZB-Referenzkurs anzeigen, am Terminal oder am Automaten; dort ist er abzulesen, nicht in einer allgemeinen Tabelle.

### Spare ich mit Dynamic Currency Conversion die Fremdwährungsgebühr?

Nein. Die Fremdwährungsgebühr richtet sich nach den Bedingungen der Karte, nicht nach der Abrechnungswährung am Terminal.

### Was passiert, wenn ich die Landeswährung wähle?

Das Kartennetzwerk rechnet zu seinem eigenen Kurs um, zuzüglich einer eventuellen Fremdwährungsgebühr der kartenausgebenden Bank.

### Gilt Dynamic Currency Conversion auch am Geldautomaten?

Ja. Am Automaten kommen zum Aufschlag im Kurs zusätzlich ein Automatenentgelt und das Abhebungsentgelt der eigenen Bank, und nur der erste dieser Posten lässt sich per Tastendruck vermeiden.

### Kann ich eine bereits in Euro abgerechnete Zahlung rückgängig machen?

Vor Ort ist eine Stornierung und Neubuchung möglich. Nachträglich ist eine Reklamation schwierig, weil die Wahl dokumentiert wurde.

### Warum schlägt das Terminal überhaupt Euro vor?

Die Akzeptanzstelle wird am Aufschlag beteiligt. Der Vorschlag ist eine Ertragsquelle, keine Serviceleistung.

### Betrifft Dynamic Currency Conversion auch Online-Zahlungen?

Ja. Buchungsportale und Hotelseiten bieten die Abrechnung in Heimatwährung an, oft als Voreinstellung.

### Gibt es einen Fall, in dem Euro die bessere Wahl ist?

Nur wenn der ausgewiesene Endbetrag nachweislich unter dem Betrag liegt, der bei Abrechnung in Landeswährung entstünde, in der Praxis kommt das nicht vor.

## Quellen

- [Verordnung (EU) 2019/518: Währungsumrechnungsentgelte](https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2019/518/oj)
- [EZB: Euro-Referenzkurse (Datenzugang)](https://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/)
- [Verbraucherzentrale: Bargeld, Karten, Reiseschecks: Das richtige Zahlungsmittel ...](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/reise-mobilitaet/urlaub-buchen/bargeld-karten-reiseschecks-das-richtige-zahlungsmittel-im-ausland-10715)
- [Wikipedia: Dynamic currency conversion](https://en.wikipedia.org/wiki/Dynamic_currency_conversion)
- [BaFin: Bezahlen und Geld abheben im Ausland](https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/konten-zahlungen/zahlungen/bezahlen-im-ausland/bezahlen-im-ausland_node.html)
