Credit Score · Anträge · 9 Minuten

Was ist der Unterschied zwischen Hard Pull und Soft Pull?

Der Unterschied zwischen Hard Pull und Soft Pull, wer welchen auslöst, was sie im Score bewirken, und in welcher Reihenfolge man aus Deutschland beantragt.

Florian HartlGründer von Benefit Systems
Zwei unbeschriftete Zahlungskarten und ein edler Stift liegen auf einer Mappe auf einem hellen Holztisch.Symbolbild, KI-generiert
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Kurze AntwortEin Hard Pull entsteht, wenn ein Anbieter deine Bonität für eine Kreditentscheidung abruft; er wird vermerkt und ist für andere Anbieter sichtbar. Ein Soft Pull entsteht bei Vorprüfungen, Eigenauskünften und bestehenden Kundenbeziehungen und bleibt ohne Wirkung auf den Score. Entscheidend ist nicht der einzelne Hard Pull, sondern die Reihenfolge deiner Anträge.

Auf einen Blick#

Hard Pull (auch Hard Inquiry) Soft Pull (auch Soft Inquiry)
Anlass eine anstehende Kreditentscheidung Vorprüfung, Eigenauskunft, Bestandskunde
Für andere Anbieter sichtbar ja nein
Wirkt auf den Score ja, über die Gruppe „neue Kredite” nein
Deine Zustimmung nötig ja, ausdrücklich im Antrag oft nicht
Typische Auslöser Kartenantrag, Kreditantrag, teils Limiterhöhung beworbene Vorqualifikation, eigener Bericht
Was du steuern kannst Zeitpunkt und Reihenfolge praktisch nichts, und es ist auch nicht nötig

Was einen Hard Pull von einem Soft Pull unterscheidet#

Ein Hard Pull entsteht, wenn ein Anbieter deine Bonität abruft, weil eine Kreditentscheidung ansteht. Er wird im Bericht vermerkt, ist für andere Anbieter sichtbar und fließt in die Score-Berechnung ein. Du stimmst ihm im Antragsformular ausdrücklich zu.

Die deutsche Übersetzung führt hier in die Irre. „Harte Anfrage” steht in keinem Antragsformular und in keinem Kreditbericht; dort stehen Hard Pull und „Soft Pull“. Dieser Text benutzt deshalb durchgehend die englischen Begriffe, denn unter ihnen taucht die Sache in Formularen, Berichten und Hilfeseiten auf.

Ein zweiter Name für dieselbe Sache ist Hard Inquiry. Er meint nichts anderes, und dieser Text sagt ab hier nur noch Hard Pull.

Ein Soft Pull entsteht ohne anstehende Kreditentscheidung: bei der Eigenauskunft, bei einer beworbenen Vorqualifikation, bei einer Bestandsprüfung durch einen Anbieter, bei dem du bereits Kunde bist. Er ist nur für dich sichtbar und bleibt ohne Wirkung auf den Score.

Der Unterschied liegt damit im Anlass, die Technik des Abrufs ist dieselbe. Derselbe Datensatz kann je nach Zweck als Hard Pull oder als Soft Pull abgefragt werden. Welcher Datensatz das überhaupt ist und wie er entsteht, steht in Wie eine US-Kreditgeschichte entsteht.

Warum der einzelne Hard Pull selten das Problem ist#

Beim FICO-Score verteilt sich die Bewertung auf fünf Faktorgruppen, und es gibt mehr als ein Modell, was die Frage „mein Score” ungenauer macht, als sie klingt (siehe FICO und VantageScore im Vergleich). Hard Pulls liegen in der Gruppe „neue Kredite”, die nach Angabe des Modellherstellers zehn Prozent ausmacht, und diese Gruppe enthält neben den Hard Pulls auch die neu eröffneten Konten. Der Hersteller stellt zugleich klar, dass diese Gewichtung für die Allgemeinheit gilt und sich je nach Profil verschiebt.

Ein einzelner Hard Pull ist deshalb selten der Grund für eine Ablehnung. Was ein Anbieter sieht, ist das Muster, mehrere Kreditentscheidungen in kurzer Zeit. Das liest sich als erhöhter Finanzierungsbedarf, und zwar unabhängig davon, ob du die Karte am Ende bekommen hast.

Bei Ratenkrediten wird gebündelt, für Karten fehlt die Zusage#

Beim Vergleich einer Hypothek, einer Auto- oder einer Studienfinanzierung entstehen naturgemäß mehrere Hard Pulls für dasselbe Vorhaben. Der Modellhersteller fasst solche Abfragen innerhalb eines Zeitfensters zusammen, damit das Vergleichen nicht bestraft wird; die Länge des Fensters hängt von der Score-Version ab.

Für Kreditkarten nennt der Modellhersteller keine solche Bündelung; seine Beschreibung spricht von Hypothek, Auto und Studienkredit. Wer drei Kartenanträge in einer Woche stellt, rechnet deshalb mit drei Hard Pulls. Manche Anbieter begrenzen zusätzlich die Zahl der Neukonten in einem Zeitraum, unabhängig vom Score, die bekannteste dieser Regeln steht in Chase 5/24. Bei Karten zählt die Reihenfolge deshalb mehr als bei einem Ratenkredit.

Rechenbeispiel: einen Hard Pull vermeiden oder ein Konto eröffnen?#

„Schadet mir dieser Hard Pull?” ist die falsche Frage. Zu beantworten ist, ob der Antrag den Platz in meiner Reihenfolge wert ist, und das lässt sich mit den Gewichten des Modellherstellers durchrechnen.

Annahmen, benannt: Wir rechnen mit der FICO-Verteilung für die Allgemeinheit. Der Hersteller sagt ausdrücklich, dass sie sich je Profil verschiebt, für eine leere Akte gilt sie also nur näherungsweise.

Faktorgruppe Gewicht Wird von einem Hard Pull berührt? Wird von einem neuen Konto berührt?
Zahlungshistorie 35 % nein ja, ab dem ersten Meldezyklus
Außenstände 30 % nein ja, über die Auslastung
Länge der Historie 15 % nein ja, sie beginnt zu laufen
Neue Kredite 10 % ja ja
Kreditmix 10 % nein ja

Die Rechnung: Ein Hard Pull berührt eine Gruppe mit zehn Prozent Gewicht, und sie teilt sich diese Gruppe mit den neu eröffneten Konten. Ein eröffnetes und bedientes Konto berührt dagegen alle fünf, die drei größten davon positiv, sobald der erste Meldezyklus durch ist.

Ohne neues Konto bleibt zwar der Hard Pull aus, aber die Ersparnis liegt in der kleinsten Gruppe, und die Wirkung in den drei größten fehlt. Bei einer leeren Akte ist das kein knappes Rennen.

Umgekehrt gilt es genauso: Ein Antrag, der absehbar abgelehnt wird, holt nur den Hard Pull und keinen der fünf Effekte. Deshalb ist die Bewilligungswahrscheinlichkeit das Auswahlkriterium, und die Höhe des Willkommensbonus kommt erst danach.

Was das für Antragsteller aus DACH bedeutet#

Eine Bonitätshistorie aus dem DACH-Raum, also aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, überträgt sich nicht in die USA. Der erste US-Antrag trifft auf eine leere Akte. Sie ist nicht schlecht, es gibt sie schlicht nicht.

In dieser Lage kostet ein Hard Pull, der nicht zu einem eröffneten Konto führt, doppelt: Er ist sichtbar, und er hat nichts aufgebaut. Ein abgelehnter Antrag hinterlässt den Hard Pull trotzdem.

Die praktische Folge ist eine Reihenfolge statt einer Wunschliste. Zuerst das Produkt, das die Historie überhaupt startet und für das die Bewilligungschance ohne Vorgeschichte realistisch ist. Danach, in Abständen, die Produkte mit strengeren Antragsregeln. Ein Start mit dem attraktivsten Willkommensbonus verbraucht häufig einen Hard Pull für eine Absage.

Was im Bericht steht, und wie du die Pull-Liste liest#

Der Kreditbericht führt die Abfragen in einem eigenen Abschnitt, getrennt nach Hard Pulls und Soft Pulls. Je Eintrag stehen dort der abfragende Anbieter und das Datum. Was nicht dort steht, ist ebenso wichtig: ob der Antrag bewilligt wurde. Ein Hard Pull ohne zugehöriges Konto ist von einem Hard Pull mit Konto in dieser Liste nicht zu unterscheiden.

Für den Bezug gibt es genau eine gesetzlich vorgesehene Stelle. Die Verbraucherschutzbehörde formuliert das ungewöhnlich deutlich: nur eine einzige Website sei befugt, die kostenlosen Berichte auszugeben, auf die ein Verbraucher nach dem Gesetz Anspruch hat. Andere Seiten ahmen den Namen nach, bis hin zu absichtlichen Tippfehlern in der Adresse, und verkaufen stattdessen Abonnements.

Drei Dinge lohnen beim Durchsehen:

  1. Fremde Anbieter. Ein Name, den du nicht zuordnen kannst, ist entweder eine Bestandsprüfung eines bestehenden Vertragspartners, oder ein Hinweis auf einen Antrag, den jemand anders in deinem Namen gestellt hat.
  2. Doppelte Einträge. Derselbe Anbieter am selben Tag mehrfach ist ein Meldefehler und bestreitbar.
  3. Hard Pulls ohne Konto. Die gehören in deine eigene Liste, damit du weißt, wie viele Versuche ins Leere gingen.

Eine falsche Angabe ist bestreitbar, und das Verfahren dafür steht im Gesetz. Es beginnt aber damit, dass jemand den Bericht überhaupt ansieht.

Eine Reihenfolge, die trägt#

Die Reihenfolge ist der einzige echte Hebel. Sie folgt drei Regeln, und alle drei ergeben sich aus der Gewichtung der Faktorgruppen:

Erst eröffnen, dann optimieren. Solange keine Historie existiert, ist jedes gemeldete Konto mehr wert als jeder vermiedene Hard Pull. Der erste Antrag geht an das Produkt mit der realistischsten Bewilligungschance ohne Vorgeschichte, nicht an das mit dem höchsten Bonus.

Abstände einhalten, nicht stapeln. Für Karten ist keine Bündelung zugesagt. Mehrere Anträge in derselben Woche erzeugen ein Muster aus Hard Pulls, das der nächste Anbieter sieht. Ein Abstand gibt dem ersten Konto zugleich Zeit, den ersten Meldezyklus zu durchlaufen und damit überhaupt zu wirken.

Strenge Regeln zuletzt. Anbieter mit eigenen Antragsbeschränkungen schauen neben dem Score auf die Zahl deiner Neukonten. Eine frühe Anfrage dort verbrennt die Gelegenheit. Weiter hinten eingeplant, trifft sie auf eine Akte, die die Entscheidung trägt.

Was diese drei Regeln nicht leisten: Sie machen aus einer leeren Akte keine alte. Die Länge der Historie ist die einzige Größe, die sich nicht beschleunigen lässt, sie läuft ab dem ersten Konto und nicht früher.

Wann sich das Optimieren nicht lohnt#

Vier Situationen machen jede Beschäftigung mit Hard Pulls zu verlorener Zeit:

  • Wenn du ohnehin nur ein Konto brauchst. Ein einzelner Hard Pull für ein Produkt, das du nutzen wirst, ist kein Thema, das Planung verdient. Stelle den Antrag.
  • Wenn eine größere Finanzierung ansteht. Vor einer Immobilien- oder Autofinanzierung ist der richtige Umgang mit Kartenanträgen, sie zu unterlassen. Kein Bonus wiegt eine schlechtere Kondition bei der Hauptfinanzierung auf.
  • Wenn du Kartenzinsen zahlst. Ein Saldo, der über den Monat mitläuft, kostet über die Zinsen mehr, als jede Optimierung der Antragsreihenfolge einbringen kann. Dann sind Abrechnungsstichtag und Fälligkeit das Thema, nicht der Score.
  • Wenn die Akte leer ist und bleibt. Ohne ein gemeldetes, aktiv genutztes Konto entsteht keine Historie. Hard Pulls zu vermeiden, ohne je ein Konto zu eröffnen, führt zu einem Score, den es gar nicht gibt.

Der Score ist ein Nebenprodukt von Konten, die korrekt bedient werden. Er ist kein eigenes Ziel.

Der Sonderfall: Abfragen, die du nicht ausgelöst hast#

Nicht jeder Hard Pull geht auf einen eigenen Antrag zurück. Drei Fälle kommen regelmäßig vor und werden verwechselt:

Die Bestandsprüfung. Ein Anbieter, bei dem du bereits Kunde bist, prüft turnusmäßig. Das ist ein Soft Pull und unproblematisch, er erscheint nur in deiner eigenen Ansicht.

Das Vorabangebot. Ein Anbieter lässt sich eine Liste von Profilen ausgeben, die zu einem Angebot passen, und schreibt diese Personen an. Auch das ist ein Soft Pull. Der Werbebrief im Postkasten bedeutet also keinen Hard Pull, der Antrag daraufhin schon.

Der fremde Antrag. Jemand beantragt in deinem Namen. Das ist ein Hard Pull, und er ist der Grund, warum die Pull-Liste überhaupt regelmäßig gelesen gehört. Je länger sie unbemerkt bleibt, desto aufwendiger wird die Korrektur.

Die praktische Trennlinie ist einfach: Hast du ein Formular abgeschickt? Wenn nein und es steht trotzdem ein Hard Pull im Bericht, gehört er geprüft.

Die häufigsten Fehler#

  • Die Vorqualifikation für eine Zusage halten. Eine beworbene Vorprüfung sagt, dass ein Angebot zu deinem Profil passen könnte. Der Antrag selbst ist ein zweiter Schritt und löst den Hard Pull aus.

  • Anträge stapeln, um „einen Score-Schaden zu bündeln”. Die Bündelung ist für Ratenkredite beschrieben, für Karten nicht. Bei Karten sieht der nächste Anbieter schlicht mehrere Hard Pulls.

  • Die Kreditauslastung übersehen. Hard Pulls sind die kleinste Stellschraube. Die Kreditauslastung liegt in der Gruppe mit dreißig Prozent Gewicht und ändert sich jeden Monat, dort ist mehr zu holen.

  • Den Bericht nie ansehen. Die Eigenauskunft ist kostenlos und ein Soft Pull. Ohne Abruf bleibt ein fremder oder irrtümlicher Hard Pull unbemerkt, und bestreiten lässt er sich dann auch nicht.

  • Den falschen Anbieter für den Bericht nutzen. Es gibt genau eine gesetzlich vorgesehene Stelle für den kostenlosen Bericht. Andere Seiten ahmen den Namen nach, bis hin zu absichtlichen Tippfehlern in der Adresse, und verkaufen Abonnements.

  • Datum und Produkt nicht festhalten. Ohne eigene Liste lässt sich später nicht zuordnen, welcher Hard Pull zu welchem Konto gehörte, und ob einer davon nie zu einem Konto geführt hat.

Was du praktisch tun kannst#

Lies vor jedem Antrag den Hinweistext zur Bonitätsabfrage im Formular selbst, nicht die Produktwerbung daneben. Halte Datum, Anbieter, Produkt und Ergebnis fest. Rufe den eigenen Bericht regelmäßig ab und gleiche ihn gegen diese Liste ab.

Lege dir dafür eine einzige Tabelle an, in der jede Zeile einen Antrag beschreibt: Datum, Anbieter, Produkt, Hard Pull oder Soft Pull, Ergebnis. Diese Liste kostet eine Minute je Antrag und ist Monate später der einzige Weg, einen Hard Pull in deinem Bericht einem Vorgang zuzuordnen. Ohne sie bleibt jeder unerklärte Eintrag unerklärt.

Und plane die Reihenfolge, bevor du den ersten Antrag stellst.

Für geschäftliche Konten gibt es daneben eine zweite Akte, die anders funktioniert und anders gemeldet wird, der Unterschied steht in Business Credit und persönliche Haftung.

Verwandte Themen#

Häufige Fragen

Entsteht bei jeder Vorprüfung ein Hard Pull?
Nein. Eine Vorprüfung ist in der Regel ein Soft Pull, weil noch keine Kreditentscheidung ansteht. Verbindlich ist aber nicht der Name des Angebots, sondern der Hinweistext im Antragsformular. Wer dort keine eindeutige Aussage findet, muss davon ausgehen, dass ein Hard Pull folgt.
Wie lange bleibt ein Hard Pull sichtbar?
Die Sichtbarkeit im Bericht und die Wirkung auf den Score sind zwei verschiedene Fristen, und die kürzere ist die Wirkung. Die Sichtbarkeit nennt die Auskunftei, die Wirkung der Score-Anbieter in seiner Modellbeschreibung, nicht die Werbung des Kartenanbieters.
Schadet ein einzelner Hard Pull meinem Score?
Die Faktorgruppe „neue Kredite" macht beim FICO-Score zehn Prozent aus und enthält neben Hard Pulls auch neu eröffnete Konten. Ein einzelner Hard Pull bewegt deshalb wenig. Die Häufung über einen kurzen Zeitraum ist das, was ein Anbieter sieht und bewertet.
Zählen mehrere Hard Pulls für dasselbe Vorhaben als einer?
Bei Ratenkrediten wie Hypothek, Auto- oder Studienfinanzierung fasst der Modellhersteller mehrere Anfragen innerhalb eines Zeitfensters zu einer zusammen, damit Vergleichsangebote nicht bestraft werden. Für Kreditkarten macht er keine solche Aussage. Wer plant, rechnet deshalb mit einem Hard Pull je Kartenantrag.
Kann ich meinen eigenen Bericht abrufen, ohne dem Score zu schaden?
Ja. Die Eigenauskunft ist ein Soft Pull und wirkt nicht auf den Score. Für den kostenlosen Bericht gibt es genau eine gesetzlich vorgesehene Stelle; andere Seiten geben sich als diese aus und verkaufen stattdessen Abonnements.
Sieht ein anderer Anbieter meine Hard Pulls?
Hard Pulls sind für andere Anbieter sichtbar, Soft Pulls nur für dich selbst. Ein Anbieter sieht also, dass in den letzten Monaten mehrere Kreditentscheidungen anstanden, und liest daraus einen erhöhten Finanzierungsbedarf, unabhängig davon, ob du die Karte am Ende bekommen hast.
Löst eine Kreditlimit-Erhöhung einen Hard Pull aus?
Das hängt vom Anbieter ab und steht vor dem Absenden oder im Kleingedruckten. Manche Anbieter erhöhen von sich aus per Soft Pull, andere behandeln jeden Antrag wie einen Neuantrag. Vor dem Klick lesen, nicht danach.
Was bedeutet das für Antragsteller aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz?
Eine deutsche Bonitätshistorie überträgt sich nicht in die USA. Der erste US-Antrag trifft deshalb auf eine leere Akte, und die Reihenfolge der folgenden Anträge entscheidet, wie schnell eine belastbare Historie entsteht. Ein Hard Pull ohne eröffnetes Konto bringt in dieser Lage gar nichts.
Wie plane ich die Reihenfolge meiner Anträge?
Erst das Konto, das die Historie überhaupt startet, dann in Abständen die Produkte mit strengeren Antragsregeln. Wer mit dem attraktivsten Bonus anfängt, verbraucht oft einen Hard Pull für eine Absage und blockiert sich für Monate.
Wo sehe ich, welche Hard Pulls bei mir eingegangen sind?
Im eigenen Kreditbericht, getrennt nach Hard Pulls und Soft Pulls. Dort steht auch, wer abgefragt hat und wann. Diese Liste ist der einzige belastbare Weg, eine fremde oder irrtümliche Anfrage überhaupt zu bemerken.

Quellen und Einordnung

Redaktioneller Hinweis Dieser Beitrag ist eine allgemeine Einordnung und keine Steuer-, Rechts- oder Finanzberatung. Regeln und Produktbedingungen ändern sich. Prüfe vor einem Antrag immer die aktuelle Quelle.
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