Handgepäckregeln sind die Vorgaben einer Airline zu Maß, Gewicht und Anzahl der Gepäckstücke, die mit in die Kabine genommen werden dürfen.
Auch: Handgepäckbestimmungen.
Wie es funktioniert#
Sie unterscheiden sich je Airline und Tarif erheblich und werden am Gate strenger durchgesetzt als am Check-in. Getrennt davon gelten die staatlichen Sicherheitsvorgaben für Flüssigkeiten, scharfe Gegenstände und Akkus, die überall gleich sind. Bei Umsteigeverbindungen mit zwei Airlines gilt für jeden Abschnitt die Regel des ausführenden Betreibers, nicht die strengste oder die großzügigste.
Nicht zu verwechseln mit#
Handgepäckregeln sind nicht dasselbe wie Sicherheitsvorschriften: Die Airline regelt Maß und Menge, die Sicherheitsbehörde regelt, was überhaupt mitgeführt werden darf.
Auf Englisch#
Der englische Fachbegriff lautet Carry-on rules. Englische Fassung dieses Begriffs
Verwandte Begriffe#
- Lithium-Akku-Regeln: Lithium-Akku-Regeln sind Sicherheitsvorschriften für Batterien im Flugzeug: Powerbanks und Ersatzakkus gehören ins Handgepäck, nicht in den Koffer.
- Zusatzerlöse: Zusatzerlöse sind Einnahmen aus Leistungen, die aus dem Ticketpreis herausgelöst und einzeln verkauft werden, etwa Gepäck, Sitzplatz oder Umbuchung.
- Gepäckhaftung: Gepäckhaftung ist die Einstandspflicht der Airline für verspätetes, beschädigtes oder verlorenes Reisegepäck, begrenzt auf einen Höchstbetrag je Reisendem.
