Die Fremdwährungsgebühr ist ein prozentualer Aufschlag der kartenausgebenden Bank auf Umsätze, die nicht in der Abrechnungswährung der Karte anfallen.
Auch: Auslandseinsatzentgelt, Währungsumrechnungsentgelt.
Wie es funktioniert#
Die Gebühr steht im Preisverzeichnis der Bank und ist damit nachlesbar und vergleichbar. Ob sie anfällt, entscheidet die Währung des Umsatzes oder der Sitz der Akzeptanzstelle, nicht die Währung, die ein Terminal anzeigt. Genau hier entsteht der häufigste Irrtum: Die Abrechnung in Euro im Ausland vermeidet die Gebühr in der Regel nicht, sondern legt nur einen zweiten Aufschlag darüber.
Nicht zu verwechseln mit#
Die Fremdwährungsgebühr ist nicht zu verwechseln mit Dynamic Currency Conversion: Die Gebühr erhebt die eigene Bank offen, die Umrechnung am Terminal versteckt einen Aufschlag der Gegenseite im Wechselkurs.
Auf Englisch#
Der englische Fachbegriff lautet Foreign transaction fee. Englische Fassung dieses Begriffs
Verwandte Begriffe#
- Dynamic Currency Conversion: Dynamic Currency Conversion ist das Angebot, im Ausland in der eigenen Heimatwährung abzurechnen, wobei die Akzeptanzstelle den Wechselkurs bestimmt.
- Interbankenkurs: Der Interbankenkurs ist der Wechselkurs, zu dem Banken untereinander handeln, und dient als Vergleichsmaßstab für jeden Aufschlag beim Bezahlen im Ausland.
- Bargeldvorschuss: Ein Bargeldvorschuss ist die Bargeldabhebung mit einer Kreditkarte, die als Kreditaufnahme gilt und deshalb eigenen Gebühren und Zinsregeln unterliegt.
Artikel zu diesem Begriff#
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